KernSpinResonanzTherapie

- Behandlungsraum in ruhiger Athmosphäre

- ESWT-Behandlung
Synonym
Multi-Bio-Signal-Therapie
Was ist MBST® - KernspinResonanzTherapie ?
Die MBST® - KernspinResonanzTherapie ist ein Verfahren, das den Stoffwechsel des Knorpels stimuliert, indem geschwächte, aber noch funktionsfähige Knorpelzellen durch hochspezifische elektromagnetische Felder zur Bildung von Knorpelgrundsubstanz angeregt werden können. Es können jedoch nicht neue Knorpelzellen gebildet werden im Sinne einer Knorpelneubildung. Somit besteht die Möglichkeit einer wirkungsvollen Behandlungsalternative bei jeglichen Formen von Arthrose von Gelenken und Wirbelsäule.
Die MBST® - KernspinResonanzTherapie ist abgeleitet von der schon seit langem in der Diagnostik üblichen Kernspin-Resonanz-Computer-Tomographie. Die verwendeten MBST® - Behandlungsspulen bestehen dabei aus drei hochkomplexen Spulensystemen, die statische und wechselnde elektromagnetische Felder erzeugen.
Die Spulen sind jeweils orthogonal (90°) gegeneinander versetzt angeordnet und werden phasenverschoben sowie zeitlich versetzt angesteuert.
Dadurch entstehen drei voneinander unabhängige Energiefelder in drei Richtungen, wodurch es möglich wird die Magnetisierungsrichtung im Körper zu ändern.
Wie funktioniert MBST® - KernspinResonanzTherapie ?
Unser Stoffwechsel wird in jedem Gewebe (Verbund von gleichartigen Zellen) durch elektrische und magnetische Felder gesteuert. In einer gesunden Zelle regulieren körpereigene Signale die Regeneration. Ist jedoch ein Gewebe wie z.B. der Knorpel geschädigt, ist diese Signalgebung häufig gestört, so dass eine Regeneration nicht mehr möglich ist und die Zellen absterben. Die Folgen sind fortschreitende Knorpelzerstörungen (= Arthrose) mit allen bekannten Folgeerscheinungen, insbesondere Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Die MBST® - KernspinResonanzTherapie lenkt diese gestörte körpereigene Signalgebung in ihre ursprünglichen gesunden Bahnen, so dass der Stoffwechsel aktiviert und eine zwar geschädigte, aber noch funktionstüchtige Zelle sich regeneriert. Dadurch kann es möglich werden, einen geschädigten Knorpel zu stabilisieren und ein Fortschreiten der Arthrose zu verhindern bzw. zumindest aufzuhalten.
Was passiert bei der MBST® - KernspinResonanzTherapie in der Zelle ?
Um dies zu verstehen bedarf es der Beschreibung der Mechanismen in einem gesunden und kranken Gelenkknorpel:
Gesunder Gelenkknorpel
- Ist avaskulär (ohne Blutgefäße)
- Alymphatisch (ohne Lymphgefäße)
- Nicht innerviert (ohne Nerven)
- Exztrazelluläre Matrix (EZM = Grundsubstanz zwischen den Knorpelzellen) und Knorpelzellen bilden eine Einheit
- Knorpelzellen regulieren ihren Stoffwechsel durch Synthese (Neubildung) von Grundsubstanz
- Das Grundgerüst der extrazellulären Matrix wird aus Kollagenfasen gebildet, ein Geflecht, das die Zugfestigkeit und Elastizität des Knorpels bestimmt
- Darin eingelagert sind Proteoglykane und Glykoproteine (Verbindungen aus Eiweiß und Zucker)
- Sie bilden das hydratisierte Gel, in dem sich die Nährstoffe der Knorpelzelle befinden
Die extrazelluläre Matrix verhält sich in einem gesunden Knorpelgewebe wie ein Schwamm. Unter mechanischem Druck gibt sie Wasser ab, unter Entlastung saugt sie wieder Wasser auf. Dies geschieht bei alltäglichen Belastungen permanent durch mechanische Kräfte (z.B. bei Gehen). Diese mechanischen Kräfte werden durch Druckkräfte auf den Knorpel übertragen, wodurch es zu einer zeitlich begrenzten Deformierung des Knorpels kommt (Beispiel: Schwamm).
Wie aber werden Informationen bei mechanischer Belastung auf die Knorpelzelle übertragen?
- Aus dem hydratisierten Gel wird Wasser mechanisch ausgepresst und/oder in der extrazellulären Matrix verschoben
- Verlagerung von Protonen (Wasserstoffkerne)
- Ansammlung negativer Ionenladungen innerhalb der Extrazellulären Matrix
- Ungleichgewicht der Ladungsverteilung (Potentialdifferenz)
- Fließen eines kleinen Stromes von Elektronen über kurze Strecken durch das Gewebe
Folgerung
- Reizung der Knorpelzelle an ihrer Zellmembran
- Übertragung von Informationen über ihren Belastungszustand im Knorpelgewebe
Reaktion der Knorpelzelle
Neuproduktion von Grundsubstanz
Kranker Gelenkknorpel
- keine ausreichende Wasserbindung vorhanden wegen Verlust an Proteoglykanen
- keine ausreichende Potentialdifferenz (Spannung)
- kein ausreichender Stromfluß
- gestörter Energieumsatz an der Zellmembran
- bedingter oder kein Austausch von Informationen an der Zellmembran reduzierte Neubildung von Grundsubstanz durch die Knorpelzelle
- Absterben der Knorpelzelle
Eigenschaften der Protonen
- Moleküle unseres Körpers beinhalten sehr viel Wasserstoff, teils als Wasser (H2O) oder als anorganische Teile (H-).
- Wasserstoffkerne bezeichnet man als Protonen.
- Diese besitzen ein magnetisches Moment und ein mechanisches Drehmoment (Spin), die in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen.
- In Materie, also auch in unserem Körper, sind Protonen willkürlich orientiert.
- In einem Magnetfeld allerdings können sie durch ihr magnetisches Moment von einem äußeren Magnetfeld beeinflusst werden.
- Dadurch richten sie sich parallel (weil energetisch günstig) oder antiparallel zur Feldrichtung aus.
- Das Ergebnis ist eine Summenmagnetisierung, die immer parallel zum äußeren Magnetfeld liegt.
- Durch Einstrahlen eines von außen angelegten Frequenzimpulses werden die Protonen aus ihrer Gleichgewichtslage um 90° oder bis zu 180° verschoben. Die Magnetisierungsrichtung der Protonen wird geändert und die Protonen auf ein höheres Energieniveau gehoben.
- Wird der eingestrahlte Impuls abgeschaltet, bewegen sich die Protonen wieder in ihre Gleichgewichtslage zurück und geben dabei Energie an ihre Umgebung ab.
- Eine Änderung der Magnetisierungsrichtung ist aber nur dann möglich, wenn der von außen eingestrahlte Impuls die gleiche Frequenz besitzt wie die Präzessionsfrequenz (Larmorfrequenz) der Protonen. In diesem Falle spricht man von Resonanz!
- Die elektromagnetische Energie des MBST® -Therapiegerätes bewirkt im Gewebe den oben beschriebenen Einfluss auf die Protonen, wodurch eben vom Therapiegerät die fehlende Information für die Syntheseleistung der Knorpelzellen auf diese übertragen werden.
Begriffserläuterung
Resonanz
Die Amplitude (Ausschlag) einer Schwingung ist umso größer, je näher die Frequenz des Erregers (eingestrahlte Impuls) an der Eigenfrequenz (Lamorfrequenz oder Spin) des schwingungsfähigen Systems liegt. Bei Resonanz ist die Amplitude am größten und damit maximale Energieübertragung möglich. Sender und Empfänger haben die gleiche Frequenz.
Frequenz
Ist die Anzahl der Schwingungen während einer bestimmten Zeitspanne. Sie wird in Hz (Hertz) gemessen.
Hertz
Bezeichnet die Anzahl von Schwingungen pro Sekunde.
Magnetisches Feld
Ist der Raum in dem die von einem Magneten ausgehenden Kräfte wirksam sind. Es wird durch Feldlinien beschrieben, kann alle Organe des Körpers durchdringen und kann nicht fokussiert werden.
Was kann mit der MBST® - KernspinResonanzTherapie behandelt werden?
- Arthrosen in allen großen und kleinen Gelenken sowie Wirbelgelenken
- Sämtliche Beschwerden von Kapsel- und Sehnenansätzen (z.B. Tennisarm, Golferellenbogen, Sehnenscheidenentzündungen, Kalkschulter, Achillessehnenreizung)
- Bandscheibenbedingte Beschwerden
- Sportverletzungen (Prellung, Zerrung, Verstauchung, Bandverletzungen)
Was darf mit der MBST® - KernspinResonanzTherapie nicht behandelt werden ?
- Tumoren im Behandlungsbereich
- Leukämie (Blutkrebs)
- Aktivierte Arthrosen
- Bakterielle Entzündungen
- Rheuma im Schubstadium
- Patienten mit Herzschrittmacher, Defibrillatoren und Insulinpumpe
- Schwangere
- AIDS-Patienten
Wie sieht eine MBST® - KernspinResonanzTherapie aus ?
Nach eingehender ärztlicher Untersuchung und Abklärung möglicher Kontraindikationen wird ein sog. Beschwerdeprotokoll erstellt, das den Zustand Ihrer Gelenke vor Behandlungsbeginn festhält.
Sie werden dann, je nach Schwere der Erkrankung in drei, fünf oder neun aufeinanderfolgenden Sitzungen jeweils eine Stunde behandelt.
Bei der Arm- oder Beinbehandlung sitzt der Patient in einem bequemen Behandlungsstuhl sitzen.
Die Behandlung selbst ist nahezu unmerklich. Einige Patienten berichteten lediglich von einem angenehmen Kribbeln oder einer wohltuenden Wärme. Gelegentlich kommt es ab dem dritten Behandlungstag zu einer kurzzeitigen Schmerzverstärkung.
Wie sind die Behandlungsergebnisse der MBST® - KernspinResonanzTherapie ?
Es existieren einige große wissenschaftliche Untersuchungen seit der Erstvorstellung dieser Therapieform auf dem Orthopäden Kongress in Wiesbaden 1999.
Dabei werden als Wirkungen der Therapie folgende nachhaltige Änderungen beschrieben:
- Schmerzreduktion bis Schmerzfreiheit
- Nachhaltige kausale Verbesserung des Krankheitsbildes
- Aufhalten einer Knorpelzerstörung
- Keinen oder reduzierten Medikamentengebrauch
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